Langlaufen aus der Sicht der Loipenpräparierer
Das Universitäts-Sport-Institut Salzburg hat heuer den Anfang zum Langlaufen gemacht.
Doch bevor die Sportler in der Spur schwitzen konnten, war für uns das Schwitzen um genug Schnee angesagt. Am Mittwoch war es soweit – es gab 30 cm Pulverschnee
im Schigebiet Hochkeil – 10 cm sind uns schattseitig geblieben von 1 m Schnee Mitte Oktober. Es ist wirklich ein Ballanceakt mit einem 8-Tonnen Pisten Bully eine ordentliche Spur zu legen. Die 10 cm Stege der Raupe bringen immer wieder Gras zum Vorschein und es ist zuwenig Schnee um die Löcher aufzufüllen. Ziel ist es den Schnee so zu komprimieren, dass das Loipengerät eine exakte Spur ziehen kann. Die Frästiefe und der Anpressdruck sind dafür ausschlaggebend. Es setzt schon eine genaue Kenntnis des Untergrundes und Können voraus um da eine 3 km Skatingspur und 2 km Parallelspur zu zaubern. Wer das buckelige Terrain am Troiboden kennt, weiß, von was ich spreche.
Das schönste Kompliment kam dann vom Kursleiter Mag. Linher: „Rupert, es ist ein Wahnsinn was für tolle Spuren du wieder hingekriegt hast.“
Man sagt ein Pistengerätfahrer braucht mindestens einen Winter um eine perfekte Loipe oder Piste zu bügeln. Schaut leicht aus – ist aber eine große Herausforderung.